Töfffahrer (73) stürzt am Pass über Strassenrand auf Schneewiese – Rega-Einsatz

(Tschierv GR). Am Montagnachmittag ist auf der Ofenbergstrasse bei Tschierv ein Motorradfahrer gestürzt.

Die Rega flog den verletzten Mann ins Kantonsspital Graubünden nach Chur.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Unfallort: Ofenbergstrasse, Hauptstrasse H28, bei Plaun dals Bovs.
  • Unfallzeit: Montag, gegen 13.20 Uhr.
  • Verletzter: 73-jähriger Motorradfahrer.
  • Unfallhergang: In einer Linkskurve kam der Töfffahrer rechts von der Strasse ab.
  • Sturz: Das Motorrad fuhr über eine schneebedeckte Wiese.
  • Verletzungen: Verdacht auf Rückenverletzungen.
  • Rettung: Rega-Helikopter brachte den Mann ins Kantonsspital Graubünden nach Chur.
  • Ermittlungen: Die Kantonspolizei Graubünden klärt die Unfallursache ab.

73-jähriger Motorradfahrer stürzt in Linkskurve

Der 73-Jährige fuhr gegen 13.20 Uhr auf der Hauptstrasse H28 von Tschierv bergwärts in Richtung Ofenpass. Bei Plaun dals Bovs geriet er in einer Linkskurve rechts über den Fahrbahnrand hinaus, fuhr über eine schneebedeckte Wiese und kam zu Fall.

Rega fliegt Verletzten ins Kantonsspital Graubünden

Die Rega-Crew flog den Motorradfahrer mit Verdacht auf Rückenverletzungen ins Kantonsspital Graubünden nach Chur. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die Unfallursache ab.

 

Quelle: Kantonspolizei Graubünden
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Graubünden


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Mit dem Töff über Alpenpässe: Diese Gefahren lauern im Herbst

Eine sonnige Herbstfahrt über einen Alpenpass kann wunderschön sein. Doch in höheren Lagen ändern sich die Strassenverhältnisse oft innerhalb weniger Kilometer. Feuchte Kurven, Laub, Frost und Schneereste können die Haftung der Reifen stark beeinträchtigen.

Fünf Tipps für sichere Passfahrten

1. Vorsicht vor Schattenstellen: Während sonnige Abschnitte trocken sind, kann die Fahrbahn in schattigen Kurven noch feucht oder vereist sein. Besonders in den Morgenstunden und auf höheren Passlagen ist Vorsicht angebracht.

2. Geschwindigkeit vor der Kurve anpassen: Bremsen Sie möglichst rechtzeitig vor dem Einlenken. Fahren Sie so, dass Sie auch bei unerwartet schlechter Haftung genügend Reserven haben.

3. Nicht die gesamte Fahrbahnbreite nutzen: Halten Sie Ihre Fahrlinie innerhalb des eigenen Fahrstreifens. Rechnen Sie mit Gegenverkehr, auch wenn die Kurve zunächst frei erscheint.

4. Auf Laub, Kies und Schneereste achten: Besonders am Fahrbahnrand können lose oder rutschige Materialien liegen. Vermeiden Sie darauf abrupte Brems- und Lenkbewegungen.

5. Ausrüstung und Töff kontrollieren: Prüfen Sie Reifen, Bremsen und Beleuchtung. Tragen Sie einen passenden Helm sowie abriebfeste Motorradbekleidung mit Protektoren, Handschuhe und Stiefel.

Warum ist die Kurvenfahrt besonders anspruchsvoll?

In einer Kurve müssen die Reifen sowohl Seitenführungskräfte als auch – beim Beschleunigen oder Bremsen – Kräfte in Fahrtrichtung übertragen. Auf einer rutschigen Fahrbahn stehen dafür weniger Haftungsreserven zur Verfügung.

Eine vorausschauende Linienwahl, angepasste Geschwindigkeit und möglichst gleichmässige Bedienung von Gas und Bremse helfen, diese Reserven zu bewahren. Die BFU empfiehlt zudem regelmässiges Brems- und Kurventraining.

Wann sollte ein Rettungshelikopter alarmiert werden?

Die Rega empfiehlt die Alarmierung über 1414, wenn sofortige Hilfe aus der Luft nötig ist – etwa bei schwer erreichbaren Unfallstellen, schwierigem Abtransport oder wenn bei Verdacht auf Rückenverletzungen ein schneller und schonender Transport in ein Zentrumsspital erforderlich ist.

Nennen Sie bei einem Notruf möglichst genau den Standort, die Anzahl betroffener Personen und die vermuteten Verletzungen. Bei einem medizinischen Notfall kann auch die Sanität über 144 alarmiert werden.

Weitere Hinweise zur Unfallprävention und aktuelle Nachrichten zur Luftrettung finden Sie im Belmedia-Netzwerk.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion